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Stippengewebe
![]() Um Bänder in dieser Technik zu weben, sollten Grundkenntnisse
in der Beim Stippengewebe entsteht durch die Bespannung der Brettchen eine typische Struktur im Gewebe, es ist mit Punkten durchzogen. Es werden nur zwei Kettfäden unterschiedlicher Farbe pro Brettchen geschärt, zwei Löcher der Brettchen bleiben frei. Die gegenüber liegenden Löcher eines Brettchens bleiben frei, die anderen beiden werden z. B. mit je einem blauen und einem gelben Faden geschärt.![]() Da das Gewebe durch die fehlenden Kettfäden nicht sehr
stabil wird, sollten mindestens zwei Randbrettchen in Schnurbindung auf jeder
Seite des Bandes verwendet werden. ![]()
Um eine einfarbige Fläche zu weben, werden die Brettchen, die direkt
nebeneinander liegen, jeweils ![]() Beim Drehen der Brettchen ergibt sich das Problem, daß sich die Nachbarbrettchen der zu drehenden Brettchen mitdrehen wollen. Daher muß mit der linken Hand das Päckchen fixiert werden, indem der Mittelfinger von unten alle Brettchen abstützt, der Daumen fixiert die bereits gedrehten Brettchen. Am besten klappt es, wenn immer nur 2 Brettchen auf einmal gedreht werden. Diese Technik bedarf einiger Übung, anfangs drehten sich bei meinem Webstück einige Brettchen auf die Spitze, sodaß die ersten Zentimeter nicht das Muster ergaben, wie es eigentlich sein sollte. Beim Anschlagen der Kettfäden ist darauf zu achten, daß der Anschlag sehr stark erfolgt, da nur zwei Kettfäden pro Brettchen vorhanden sind. Ist die durch die Kettfäden erzeugte Spannung zu gering, können sich die Kettfäden im fertigen Muster verschieben und das Muster wirkt wackelig. Ein Farbwechsel entsteht wie beim Double-Face durch 4-maliges Drehen der Brettchen:![]() Um Diagonalen zu erhalten, werden die Brettchen 6x vorwärts (die Diagonalen laufen nach links unten) oder 6x rückwärts (die Diagonalen laufen noch rechts unten) gedreht: ![]() Viel Spaß beim Ausprobieren! © D. Michel |
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